Overview
Diese Veranstaltung will das Bild von "Hackern" (und Hexen) im modernen Kino beleuchten und analysieren. Dabei soll speziell die Computer-Subkultur der westlichen Hacker betrachtet werden.
Eine Reihe von vollkommen verschiedenen filmischen Hacker-Figuren hat sich im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert, so dass die Frage nach dem einen filmischen Bild von Hackern (und Hexen) nur eine verschwommene und filmisch individuell bezogene Antwort geben kann. Beispiele für solch unterschiedliche Typen sind einerseits der schüchterne und paranoide "Karl Koch" in "23" (1998) andererseits der "auserwählte" Superheld "Neo" in "Matrix" (1999). Vor allem anhand dieser Beispiele gilt es die Frage des filmischen Blickes zu stellen. Aus welcher Sicht werden Hacker und Hacksen dargestellt?
Ein weiterer Blick der Veranstaltung gilt den Wechselwirkungen zwischen filmischer und gesellschaftlicher Wahrnehmung.
Wöchentlich soll Mittwochs im Maschinenraum der M18 um 20:00 Uhr ein Film gezeigt und im selbstorganisierten studentischen Rahmen diskutiert werden.
Das "hackers cinema" wird von der studentischen Initiative "maschinenraum" veranstaltet und durch Ben Sassen von der Professur für Experimentelles Fernsehen betreut.